Neben den Aufgaben für die Notfallrettung und den
Krankentransport ist die Rettungsleitstelle auch die Anlaufstelle für das Hausnotrufsystem des DRK.
Aktuelle Fakten vom Rettungsdienst
Auch im vergangenen Jahr entwickelte sich der
Rettungsdienst des DRK-Odenwaldkreises kontinuierlich
weiter. So konnte schließlich auch der Ärztliche
Leiter Rettungsdienst des Kreises, Dr. Bernhard
Krakowka, im Rahmen der Einweihung der neuen
Rettungswache in Beerfelden im November 2007 der
außerklinischen Versorgung im Odenwald ein sehr
gutes Zeugnis ausstellen. Die hohe Qualität der
rettungsdienstlichen Versorgung sei inzwischen auch
überregional anerkannt, so Krakowka in seiner Ansprache.
Diese gelte sowohl hinsichtlich der medizinisch-technischen
Ausstattung wie auch insbesondere hinsichtlich des
Ausbildungsstands der Mitarbeiter.
Durch
den Bau einer neuen Rettungswache in Beerfelden,
Mümlingtalstraße, konnte die Notfallversorgung
im südlichen Kreisgebiet weiter optimiert werden.
In relativ kurzer Zeit konnte der DRK-Kreisverband,
der die Firma CSF Hausbau GmbH mit der schlüsselfertigen
Herstellung beauftragt hatte, die Wache in Betrieb
nehmen.
So stellt das Rettungsfachpersonal des DRK-Odenwaldkreises
die medizinische Versorgung der Patienten mit bis
zu 20 ausgewählten Notfallmedikamenten sicher. Schon
in der frühen Phase des Einsatzes können so auch
ohne Anwesenheit eines Notarztes wichtige Maßnahmen
ergriffen werden, die den Leitlinien der medizinischen
Fachgesellschaften entsprechen. Die Anstrengungen
zur Erlangung einer solch hohen Qualität sind jedoch
enorm. So werden alle hauptamtlichen Mitarbeiter
und Aushilfskräfte nach der jährlichen verpflichtenden
Weiterbildung in schriftlicher, praktischer und
mündlicher Form auf die Beherrschung der Erweiterten
Versorgungsmaßnahmen geprüft. 2007 wurde per Erlass
des Hessischen Sozialministeriums eine solche Überprüfung
verpflichtend für alle Rettungsdienste des Landes
angeordnet. Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes
Odenwaldkreis erfüllt dieses wichtige Qualitätsmerkmal
bereits in eigener Regie seit dem Jahr 2003.
Die
Fahrzeugflotte wurde um zwei neue Rettungswagen
der Firma „Delfis“ erweitert. Das markante Erscheinungsbild
der mit einer speziellen Luftfederung, großem Patientenraum
und neuer Signalanlage ausgestatteten Mercedes-Sprinter
sorgt seitdem in den Bereichen der Außenwachen Höchst
und Nieder-Kainsbach für einiges Aufsehen.
Diverse Spenden ermöglichten die Anschaffung
neuer Geräte, deren Einsatz die Qualität der Versorgung
weiter verbessern. So übergab beispielsweise der
Besitzer des Michelstädter Fitness-Studios, Andreas
Probst, am Rande des B-45-Festes der alten Koziol-Fabrik
eine Spende in Höhe von 400,- €. Hiervon konnten
Sensoren zur Messung des Blutsauerstoffgehaltes
von Kindern gekauft werden. Nach wie vor ist der
Rettungsdienst des DRK-Odenwaldkreises auf Spenden
angewiesen, da die entsprechende DIN-Norm für die
Ausstattung von Rettungswagen die Vorhaltung vieler
nützlicher Geräte nicht vorsieht.
Im Jahr 2007 rückten die Fahrzeuge des DRK-Odenwaldkreises
zu fast 8.000 Einsätzen aus, davon zu 618 Verkehrs-
und sonstigen Unfällen. Bei 227 Einsätzen galt es,
Kinder notfallmedizinisch zu versorgen. Für die
Bewältigung dieser Aufgaben stehen dem DRK Rettungsfahrzeuge
in den Wachen in Erbach, Beerfelden, Höchst und
Nieder-Kainsbach rund um die Uhr zur Verfügung.
Ein weiterer Rettungswagen mit Standort Sandbach
unterstützt tagsüber die Versorgung der Bevölkerung
im nördlichen Teil des Kreises.
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