Odenwälder Echo: Zum Blutspenden

Erbach | 08. August 2006

Wo ein dicker Verband Gutes bedeutet

Blutspende: Zwischen Einchecken und Abschlussverpflegung – Ein Erfahrungsbericht vom Rotkreuz-Termin

ERBACH. Ob es wirklich eines so dicken und breiten Verbands bedurfte – oder ob er nach dem Vorbild von Schulterklappen auch ein sichtbares Zeichen setzen soll? Auf jeden Fall zeugt die von einem Netz gehaltene Mullauflage in der Armbeuge von einer guten Tat. Und wie die meisten Benefizien hilft diese nicht nur dem Empfänger, sondern führt auch dazu, dass sich der Urheber wohlfühlt. Insofern täuscht die mächtige Binde.

Nein, mir ist wirklich keine klaffende Wunde zugefügt worden; nur ein kleiner Stich hat mich getroffen, ein Piekser, der gerade für einen Sekunden-Bruchteil geschmerzt hat, und auch da nicht allzu sehr. „Jetzt haben Sie das Schlimmste schon hinter sich“, kommentierte die medizinische Assistentin im gleichen Moment – und bestätigte damit meine Unbesorgtheit: Eine Blutspende werde schon keine Heldenhaftigkeit erfordern, hatte ich mir gesagt, bevor ich mich zur Rettung kranker oder verletzter Zeitgenossen zur Ader lassen ließ, mit 44 Jahren zum ersten Mal im Leben.

Wenn Sie den Bericht von Gerhard Grünewald weiterlesen wollen, so können Sie dies auf der Online-Präsenz des Odenwälder Echo [hier] - Fakten und Hintergünde zum Thema Blutspende im Odenwaldkreis gibt es in der gleichen Ausgabe - nachzulesen [hier].
Quellennachweis für alle Beiträge und Bild: Odenwälder Echo, 8.8.2006, Seite 9