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Genau 5 Jahre sind es her, als die DRK-Modetruhe im Dezember 2004 eröffnete.
Anlass genug für den DRK-Kreisverband, das 5-jährige Bestehen mit einer kleinen Feier zu würdigen. Hierzu konnte DRK-Kreisvorsitzender Konrad Bäumle zahlreiche Gäste, darunter Kreisbeigeordneter Michael Vetter in Vertretung von Landrat Dietrich Kübler, Bürgermeister Harald Buschmann sowie die DRK-Landesleiterin der Sozialarbeit, Adelheid Schultheiß, begrüßen. Sein ganz besonderer Gruß galt allerdings den Damen des Teams der Modetruhe sowie allen, die in den 5 Jahren in verschiedenster Art und Weise die Modetruhe unterstützten.
In seinem Rückblick erinnerte Bäumle an die Ursprünge des Projektes, dessen Konzept vom DRK-Kreisverband Dillkreis übernommen wurde, der erfolgreich in der Dillenburger Altstadt einen entsprechenden Kleiderladen betreibt.
Ziel ist es, so Bäumle, gut erhaltene Kleidung einer breiten Bevölkerungsschicht kostengünstig zur Verfügung zu stellen, wobei aus den Erlösen soziale Projekte des DRK-Kreisverbandes bzw. rettungsdienstliche Belange unterstützt werden.
4 Projekte werden jährlich gefördert, 20 sind es seither. Als Beispiel nannte Bäumle die Anschaffung von Ultraschallgeräten für das Notarzteinsatzfahrzeug, den Kauf von Funkmeldeempfängern für die Notfallseelsorge und Krisenintervention, Zuwendungen für die Anschaffung eines Resusci-Anne-Atemwegtrainers für die Helfer-vor-Ort-Gruppen sowie die Förderung der Anschaffung von 2 Pulsoximetern des Rettungsdienstes für das die aktuellen Erlöse bestimmt sind.
Bäumle wies darauf hin, dass verstärkt auch kinderreiche Familien, Alleinerziehende, junge Familien mit nur einem Verdiener, Rentner mit geringen Altersbezügen, von Arbeitslosigkeit Betroffene angesprochen werden sollen, ohne die Gefahr der Stigmatisierung. Auch wird dem Umweltschutzgedanken Rechnung getragen und der Wegwerfmentalität entgegengewirkt. Da die gespendete, gut erhaltene Kleidung einer breiten Schicht von Menschen zugute kommt und darüber hinaus der Finanzierung sozialer Projekte wie auch Anschaffungen des Rettungsdienstes dient, erfährt der Spender den besonderen Wert seiner Spende.
Während vor 5 Jahren mit 19 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen gestartet wurde, sind es mittlerweile 28 freiwillige Helferinnen, die in der DRK-Modetruhe ihre Zeit spenden. Darüber hinaus stehen auch 4 Plätze für Arbeitsgelegenheiten im Rahmen Hartz-IV, die der beruflichen Qualifizierung dienen, zur Verfügung.
Eine grundlegende Renovierung und Neuausstattung erfolgte 2009, auch als sichtbares Zeichen der Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Helferinnen und Kunden. Bäumle dankte in diesem Zusammenhang Projektleiterin Rosi Geist, die gemeinsam mit ihrem Team und erheblichem Engagement den Erfolg der Modetruhe sichert.
Weitere Grußworte überbrachte Kreisbeigeordneter Michael Vetter, der die besondere Bedeutung der Einrichtung im sozialen Netzwerk des Odenwaldkreises betonte. Auch Bürgermeister Harald Buschmann würdigte die Modetruhe als wichtigen Beitrag innerhalb der sozialen Familie. Die Grüße der Präsidentin des DRK-Landesverbandes überbrachte die Landesleiterin der Sozialarbeit Adelheid Schultheiß, die besonders auch das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen unterstrich.
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