DRK-Modetruhe - Kleider schick und günstig 

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Seit 2004 hat die DRK-Modetruhe der Odenwälder Rotkreuzorganisation in der Bahnstraße 6 in Erbach geöffnet. Montags bis samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr und montags bis freitags (außer mittwochs) von 15.00 bis 18.00 Uhr ist dort schicke und günstige Second-Hand-Kleidung gegen ein geringes Entgelt zu erwerben.

29 ehrenamtlich arbeitende Mitarbeiterinnen konnte das DRK für diese Aufgabe gewinnen, wobei noch weitere Interessenten, die in der Modetruhe bei den vielseitigen, interessanten Aufgaben mitwirken möchten, gesucht werden.

Diese persönliche Zeitspende kann sich stundenweise oder beispielsweise auf halbe Tage erstrecken. Als Ansprechpartnerin steht im DRK-Kreisverband Projektleiterin Rosi Geist, Telefon 06062-60711, gerne (außer freitags) zur Verfügung.

Natürlich ist das Rote Kreuz nach wie vor auf Kleiderspenden angewiesen. Gut erhaltene, tragfähige und saubere Bekleidung wird während der Öffnungszeiten direkt in der Modetruhe oder beim DRK-Kreisverband in der Illigstraße entgegen genommen.

Wie Kreisgeschäftsführer Holger Wießmann im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung betonte, soll aufgrund der besseren Aussortierung und Verwertung von gut erhaltenen Kleidungsstücken dem Umweltschutzgedanken Rechnung getragen und der Wegwerfmentalität entgegen gewirkt werden. Dadurch, dass die gespendete gut erhaltene Bekleidung einer großen Anzahl von Menschen zugute kommt und darüber hinaus zur Finanzierung sozialer Projekte des DRK-Kreisverbandes wie auch Anschaffungen des Rettungsdienstes dient, erfährt der Spender den besonderen Wert seiner Spende.

Konkret wird in den ersten vier Monaten des Betriebs die Anschaffung eines Ultraschallgerätes, das auf dem Notarzteinsatzfahrzeug mitgeführt werden soll, unterstützt werden. Eine Beschreibung der Projekte, die aus dem Erlös der Modetruhe finanziert werden sollen, wird jeweils im Laden veröffentlicht, so dass die Menschen, die gut erhaltene Kleidung spenden und die Kunden, welche die Bearbeitungsgebühr aufbringen, den Verwendungszweck stets nachvollziehen können.

Mit dem Angebot der Modetruhe will das Rote Kreuz allgemein die Bevölkerung ansprechen, wobei verstärkt auch an kinderreiche Familien, allein erziehende junge Familien mit nur einem Verdiener, Rentner mit geringen Altersbezügen und von Arbeitslosigkeit Betroffene ohne die Gefahr der Stigmatisierung von dem Angebot Gebrauch machen können.

Erfreut über die DRK-Modetruhe zeigte sich auch Kreisvorsitzender Konrad Bäumle, der sich insbesondere bei dem ehrenamtlich tätigen Modetruheteam wie auch Projektleiterin Rosi Geist bedankte, ohne deren Engagement die Realisierung der Modetruhe nicht möglich gewesen wäre.

Die Grüße des Magistrats der Kreisstadt Erbach, verbunden mit einem Bildpräsent, überbrachte Stadtrat Heinz Walther, der ebenfalls seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass mit der DRK-Modetruhe ein attraktives Ladengeschäft in der Erbacher Innenstadt eröffnet wurde.

 

 [Fotos: DRK]