DRK-Modetruhe hilft

Übergabe Funkmeldeempfänger

Modetruhe-Projektleiterin Rosi Geist; Pfarrerin Annette Herrmann-Winter, Leiterin der Notfallseelsorge und Krisenintervention; Christel Uhrig und Anita Reichelt, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Modetruhe und die stellvertretende Leiterin der Notfallseelsorge und Krisenintervention Edeltraud Rexroth (von rechts)
 

Pressetext:

DRK-Modetruhe unterstützt Notfallseelsorge

Zwei Funkmeldeempfänger zur Verbesserung der Alarmierung des Teams der Notfallseelsorge und Krisenintervention im Odenwaldkreis konnten dieser Tage die Leiterin der Einrichtung, Pfarrerin Annette Herrmann-Winter, von den ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen des Modetruhe-Teams entgegennehmen. Wie Frau Herrmann-Winter betonte, ist ihr Team, das aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der evangelischen Kirche und des Roten Kreuzes besteht, rund um die Uhr alarmierbar, wobei jeweils zwei Mitarbeiter zu gemeinsamen Diensten eingeteilt sind. Alarmiert wird die Notfallseelsorge und Krisenintervention wenn Menschen plötzlich mit dem Tod eines nahen Angehörigen umgehen müssen, sie nach dem Überbringen einer Todesnachricht durch die Polizei nicht allein sein möchten, Eltern mit dem plötzlichen Tod ihres Kindes fertig werden müssen, Betroffene oder Augenzeugen nach einem Unfall begleitet werden wollen. Auch wenn ein Unfall Todesopfer gefordert hat und Zeugen Unterstützung brauchen, das Gesehene zu ertragen und zu verarbeiten, oder ein Mensch die Absicht zeigt, sich selbst zu töten, steht das Team bereit. Die Aufgaben der Helfer sind den Betroffenen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind, ihnen zuhören, Zeit schenken, Trauer und Schmerz gemeinsam aushalten.

Wie Rosi Geist, Projektleiterin der Modetruhe, bei der Übergabe betonte, hat es sich das ehrenamtliche Helferteam, dem mittlerweile 29 Frauen angehören, zur Aufgabe gemacht, aus den erzielten Überschüssen soziale Projekte des DRK-Kreisverbandes und auch des Rettungsdienstes gezielt zu unterstützen.

Natürlich gehört auch die Arbeit der Notfallseelsorge und Krisenintervention, einer gemeinsamen Einrichtung des Roten Kreuzes und des Dekanats der Evangelischen Kirche im Odenwaldkreis dazu.

Mit der DRK-Modetruhe in der Erbacher Bahnstraße hat der Odenwälder Rotkreuzverband ein interessantes Angebot geschaffen, in der gebrauchte Kleidung für eine breite Bevölkerungsschicht gegen geringes Entgelt bereitgestellt wird. „Dadurch, dass die gespendete, gut erhaltene Bekleidung einer breiten Schicht von Menschen zugute kommt und darüber hinaus zur Finanzierung verschiedener Projekte im DRK dient, erfährt der Spender den besonderen Wert seiner Spende“, so Kreisgeschäftsführer Holger Wießmann.

Auch weiterhin bittet das DRK um gut erhaltene, tragfähige und saubere Bekleidung, die entweder direkt in der Modetruhe während der Öffnungszeiten von montags bis samstags 10.00 bis 13.00 Uhr und montags, dienstags, donnerstags und freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr oder im DRK-Kreisverband abzugeben sind.

Die Überschüsse, welche die DRK-Modetruhe in den nächsten 3 Monaten erwirtschaftet, sollen zum Ankauf von >>>Gymnastikreifen für die verschiedenen Seniorengymnastikgruppen und zur >>>Anschaffung von Kinderautositzen für den Fahrdienst für Behinderte dienen.

Die Mitarbeiterinnen der DRK-Modetruhe bedanken sich ausdrücklich für die bereits gespendete Kleidung.


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