Odenwälder Rotkreuzorganisation bestätigt Vorstand und zieht Bilanz
Erbach, 10.11.2009
In der diesjährigen Kreisversammlung der Odenwälder Rotkreuzorganisation wurde der seitherige Vorstand für weitere 3 Jahre fast komplett wiedergewählt. Er setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden Konrad Bäumle, seinen Stellvertretern Gudrun Nielsen, Dr. Roland Krauhs und Peter Erk, der für den ausgeschiedenen Dr. Michael Reuter gewählt wurde. Weiterhin gehören Schatzmeister Helmut Nowak, Justitiarin Christa Weyrauch, Kreisverbandsarzt Dr. Raimund Keysser, dessen Stellvertreter Dr. Ulrich Herrmann, Kreisbereitschaftsleiter Markus Hofmann, Stell-vertreter Christian Scheuermann, Kreisbereitschaftsleiterin Susanne Uster, Stellvertreterin Diana Weil, Sylvia Mertens als Leiterin der Sozialarbeit, ihre Stellvertreterin Gisela Schüssler, die Leiterin des Jugendrot-kreuzes Petra Göhre und ihr Stellvertreter Sebastian Horlacher dazu. Als Vertreter der Bergwacht sind Werner Schuhmann und für die Wasserwacht Cornelia Walther mit im Vorstand.
Zuvor konnte der seitherige und wiedergewählte Vorsitzende Konrad Bäumle eine beeindruckende Bilanz über die Aktivitäten des DRK-Kreisverbandes vorlegen. Zudem verheißt der Ausblick auf das kommende Jahr weiteren Aufwind.
Finanziell steht der Verband ebenfalls auf solider Basis. Auf dieser möchte der Odenwälder Kreisverband auch im kommenden Jahr bleiben, wie Kreisgeschäftsführer Holger Wießmann bei der Vorstellung des Haus-haltsplanes erläuterte. Dieser sieht Ausgaben und Einnahmen von rund 6.3 Millionen Euro vor. Den Schwerpunkt der Investitionen bildet dabei der Bau einer Rettungswache in Etzen-Gesäß, für die dem DRK-Kreisverband der Auftrag vom Odenwaldkreis als verantwortlichem Träger des Ret-tungsdienstes erteilt wurde .
In seinem Jahresbericht stellte Vorsitzender Bäumle insbesondere die ehrenamtliche Arbeit der Rotkreuzaktiven in den Mittelpunkt. Diese soll nicht nur erhalten, sondern weiter gestärkt werden.
Als einer der Höhepunkte des Jahres 2008 nannte Bäumle das erste Bundestreffen der DRK-Suchtselbsthilfegruppen, das in Erbach stattgefunden hat und an dem rund 160 Vertreterinnen und Vertreter aller deutschen DRK-Selbsthilfegruppen teilnahmen. Auch die Eröffnung des Selbsthilfe- und Informationszentrums im Erbacher Treppenweg sei ein wichtiger Schritt gewesen, die ehrenamtlichen Aktivitäten in der Selbsthilfe zu unterstützen.
Mit dem Bau der Rettungswache in Breuberg-Neustadt konnte die Notfallversorgung im nördlichen Kreisgebiet wesentlich verbessert werden. Auch hier hat der Odenwaldkreis als verantwortlicher Träger des Rettungsdienstes das DRK mit der Realisierung beauftragt.
Erneut erfolgreich rezertifiziert wurden die Einrichtungen des Rettungs-dienstes, der Suchthilfe und der entsprechenden Schnittstellen in der Kreisgeschäftsstelle.
Im Rettungsdienst wurden 8.586 Einsätze registriert. Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, Herrn Dr. Bernhard Krakowka, bezeichnete Bäumle als sehr gut.
Hervor hob der Vorsitzende auch die Aktivitäten der Fachstelle für Suchtprävention, wobei insbesondere das Projekt „Durchblick“ Erwähnung fand. 464 Multiplikatoren und 948 Endadressaten wurden durch die Fachstelle erreicht.
Als besonders erfolgreich bezeichnete er den Fachbereich Freiwilliges Soziales Jahr, wo durchschnittlich 320 Jugendliche in verschiedene Einsatzstellen, davon 40 junge Männer, die ein FSJ statt Zivildienst ableisten, entsandt wurden.
Weiter gewachsen ist der Patientenfahrdienst, wo mit 16.761 Fahrten ein neues Rekordergebnis erzielt wurde.
Auch der Hausnotruf hat sich ebenfalls sehr gut entwickelt, dem sich über 620 Teilnehmer anvertrauen. Mit der Anschaffung eines allradbetriebenen Hausnotrufeinsatzfahrzeuges sowie der Erneuerung der Hausnotruftechnik in der Zentralen Leitstelle wurden wesentliche Optimierungen erreicht.
Abschließend wies Bäumle auch auf die Aktivitäten der Modetruhe und Schatzkiste hin, in denen sich mittlerweile fast 40 Helferinnen ehrenamtlich engagieren. Die Überschüsse aus dem Verkauf kommen sozialen Projekten und dem Rettungsdienst zugute.
Zusammenfassend stellte Kreisvorsitzender Bäumle fest, dass der DRK-Kreisverband weiter erfolgreich war sowohl in den ideellen Bereichen wie auch in den operativen Tätigkeiten.
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