Positiver Jahresrückblick der Odenwälder
Rotkreuzorganisation

„Auch 2008 war für uns ein
gutes Jahr“, so DRK-Kreisvorsitzender Konrad
Bäumle anlässlich der ersten Sitzung des
geschäftsführenden Vorstandes 2009. „Mit
unseren vielfältigen Hilfsangeboten konnten
wir helfen, wo Hilfe gebraucht wurde, wir
konnten die Qualität unserer Arbeit erneut
verbessern und unsere Finanzen weiterhin
konsolidieren“, stellte Bäumle fest.
Kreisgeschäftsführer Holger
Wießmann erinnerte in diesem Zusammen-hang
an die erfolgreiche Rezertifizierung des
DRK-Kreisverbandes im Rahmen des freiwilligen
Qualitätsmanagements, die nunmehr bis in
das Jahr 2011 ihre Gültigkeit hat.
Mit dem Bau der Rettungswache
in Breuberg/Neustadt wurde begonnen. Hier
ist auch die künftige Unterkunft des DRK-Ortsvereins.
Die Maßnahme ist fast abgeschlossen, die
Inbetriebnahme im Februar 2009 beabsichtigt.
In der Modetruhe und in
der Schatzkiste engagieren sich rund 50
ehrenamtliche Helferinnen, die Entwicklungen
in beiden Einrichtungen sind weiterhin positiv.
Aus den Erlösen konnten zahlreiche soziale
Projekte und rettungsdienstliche Vorhaben
gefördert werden.
„Über 300 junge Menschen
konnten im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen
Jahres an soziale Einrichtungen im Gebiet
Rhein/Neckar/Odenwald vermittelt werden,
ein absolutes Rekordergebnis“, wie Wießmann
betont.
Mit dem Odenwaldkreis wurde
eine neue Leistungsvereinbarung über die
Arbeit und Finanzierung der Suchtberatung
geschlossen.
Erfreuliche Entwicklungen
auch im Bereich der Patientenfahrten mit
bis zu 1400 Fahrten monatlich und beim Hausnotruf,
wo mittlerweile 620 Teilnehmer angeschlossen
sind. Dem wird auch mit der technischen
Erneuerung der Hausnotrufanlage in der Zentralen
Leitstelle Rechnung getragen, die mit Kosten
von rund € 31.000,00 erneuert und dem modernsten
Stand der Technik angepasst wurde.
Dass dem Datenschutz im
Roten Kreuz auch eine wichtige Rolle beigemessen
wird, wurde mit der Beauftragung einer externen
Datenschutzbeauftragten dokumentiert.
Mit der Herausgabe eines
neuen Faltblattes wird umfassend über die
vielfältigen Angebote, allein 21 sind es
nur im Kreisverband, ohne die Ortsvereine
zu berücksichtigen, informiert.
Auch die Anschaffung eines
neuen Hausnotrufeinsatzfahrzeuges mit All-radantrieb
trägt zur Qualitätsverbesserung bei. So
wird es für die Mitarbeiter der Hausnotrufbereitschaft
nun auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen
einfacher, die Hilfesuchenden schneller
zu erreichen.
Höhepunkte im abgelaufenen
Jahr war die am 1. September stattgefundene
Eröffnung des Selbsthilfe- und Informationszentrums
im Erbacher Treppenweg, zu der auch Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt sowie Landrat Horst Schnur
und Kreisbeigeordnete Dr. Erika Ober anwesend
waren, ebenso der erste Bundeskongress der
DRK-Suchtselbsthilfegruppen, der im Mai
in Erbach stattgefunden hat.
Mit fast 9.000 Notfalleinsätzen
und Krankentransporten blickt auch der Rettungsdienst
auf ein ereignisreiches Jahr zurück.
„Alles in allem eine Bilanz,
die uns zufrieden macht und die uns motiviert,
unser Engagement zum Wohl der Odenwälder
Bevölkerung fortzusetzen. In diesem Zusammenhang
muss auch die herausragende ehrenamtliche
Arbeit unserer vielen Helferinnen und Helfer
in den Ortsvereinen, Bereitschaften und
im Jugendrotkreuz erwähnt werden“, so Vorsitzender
Bäumle abschließend.
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