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Neue Defibrillatoren beim DRK

Rettungsdienst bedient sich modernster Technologie in der Notfallmedizin

Erbach, 22.12.2009. Nicht nur im übertragenen Sinne ist Helfen beim Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes im Odenwaldkreis eine Herzensangelegenheit. Auch ganz konkret haben die Rettungsassistenten bei ihrer täglichen Arbeit mit den Funktionen dieses lebenswichtigen Organs zu tun. Die routinemäßige Überwachung des Herzrhythmus, die Möglichkeit einer lückenlosen Diagnostik und die Voraussetzungen zur schnellen Therapie krankhafter Ereignisse rangieren ganz oben bei den  Notfallsituationen. Um dies gewährleisten zu können, setzt das DRK seit kurzem neue Defibrillatoren ein, die das gewünschte Profil lückenlos erfüllen und den Ansprüchen einer zeitgemäßen Notfallmedizin gerecht werden. Zehn Geräte wurden beschafft und in die Rettungswagen eingebaut.

Alle Apparate sind in der Lage, sämtliche notwendigen EKG-Bilder darzustellen und somit Hinweise auf eventuell vorliegende Krankheiten zu liefern. Zudem verfügen sie über einen Herzschrittmacher. Eine automatische Blutdruckmessung, die Möglichkeit zur Sauerstoffbestimmung im Blut und eine wählbare Funktion zur  korrekten Lage des Sauerstoffschlauches bei Beatmungspatienten ergänzen die Optionen. Besonders erfreut zeigen sich die Mitarbeiter über die kurzen Ladezeiten, bis das Gerät einen lebensrettenden Elekt-roschock abgeben kann: „Die schnelle Geschwindigkeit überzeugt, denn gerade beim gefürchteten Herzkammerflimmern kommt es auf jede Sekunde an“, erklärt Lehrrettungsassistent Jens Knapp. Eine eingängige Menüführung kommt der praktischen Handhabung zugute. Die Apparate sind stoßfest, witterungsresistent und verfügen über ein großes Display, das die Informationen kontrastreich an den Anwender weitergibt.    

 

Das Foto zeigt Nadine Wolf, Rettungsassistentin im Praktikum, bei einer Demonstration eines der zehn neuen multifunktionalen Medizingeräte. Wichtige Parameter der Diagnostik sind jederzeit abrufbar und unterstützen so die therapeutischen Entscheidungen.

 

 [Foto: DRK]