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DRK  ehrt Blutspender

Einer guten Tradition folgend, hatte die Odenwälder Rotkreuzorganisation Mehrfachspender mit runden Teilnahmezahlen in das Erbacher DRK-Ausbildungszentrum zu einer zentralen Blutspenderehrung geladen.

Jeder der geladenen Blutspender hatte bereits 50, 75, 100 bzw. 175 freiwillige Blutspenden geleistet.

„Mit dieser offiziellen Ehrung und der Überreichung der Blutspendereh-rennadel soll die besondere Leistung eines jeden einzelnen Blutspenders anerkannt und gewürdigt werden. Damit kann unzähligen Patientinnen und Patienten geholfen werden, wieder gesund zu werden oder es wird ihnen gar das Leben gerettet“, so stellvertretender DRK-Kreisvorsitzender Dr. Roland Krauhs.

Wie Dr. Krauhs weiter betonte, sind Blutübertragungen aus unserem Leben nicht wegzudenken. Viele medizinische Fortschritte der letzten Jahre sind erst durch den Einsatz von gespendetem Blut möglich geworden. „Ohne Blutspender sind Ärzte oft machtlos. Dem steigenden Bedarf durch den medizinischen Fortschritt steht nicht immer eine ausreichende Zahl von Blutspenden gegenüber. Erst die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Blutspende sorgt dafür, dass geholfen werden kann“, so der für den Odenwaldkreis zuständige Beauftragte des Blutspendedienstes Hessen/Baden-Württemberg, Edgar Best. Wie Best in diesem Zusammenhang ausführte, dienten die Blutspenden jedoch auch der eigenen Sicherheit, denn bei krankhaften Befunden wird der Spender automatisch benachrichtigt, damit eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann.

Die im Jahr 2009 im Odenwaldkreis durch das DRK durchgeführten Blutspendetermine waren erneut ein besonderer Erfolg. „Die Bereitschaft der Odenwälder Bevölkerung, freiwillig und unentgeltlich Blut zu spenden, ist Ausdruck von Solidarität und verdient besondere Anerkennung“, so der DRK-Repräsentant.

Mit Unterstützung der Odenwälder Ortsvereine des Roten Kreuzes wurden 60 Termine durchgeführt, zu denen fast 6.400 Spender erschienen. Der Blutspendedienst konnte insgesamt 5.822 Konserven mit nach Frankfurt nehmen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK-Ortsvereine, ohne deren Einsatz die Blutspendetermine kaum in der gewohnten Weise durchgeführt werden könnten, leisten hierbei Jahr für Jahr unzählige unbezahlte Arbeitsstunden für das Gemeinwohl. Damit trägt das ehrenamtliche Engagement erheblich mit dazu bei, die Kosten im Gesundheitssystem stabil zu halten.

Geehrt wurde für 175 Spenden:

Bernhard Ebner, Rothenberg

Für 100 Spenden:

Christel Riefling, Brombachtal
Johan Adler, Beerfelden
Willi Lautenschläger, Höchst
Volker Trautmann, Michelstadt
Günter Vay, Beerfelden

Auf 75 Spenden zurückblicken können: 

Heidrun Buchert-Axmann, Beerfelden
Hannelore Glaser, Beerfelden
Robert Kempinger, Limbach
Hans-Joachim Marx, Höchst
Peter Poffo, Beerfelden

50 Blutspenden haben geleistet:

Doris Seip, Beerfelden
Thomas Anthes, Erbach
Helmut Elsner, Michelstadt
Antonios Kandris, Bad König
Werner Sattler, Beerfelden
Edgar Scheuermann, Sensbachtal
Herbert Wagner, Sensbachtal
Werner Weidmann, Beerfelden
Bruno Wick, Höchst

 

 [Foto: DRK]